Maca - Lepidium peruvianum

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Der Ursprung von Lepidium peruvianum
Maca ist eine kleine Wurzelknolle und wächst in den peruanischen Anden auf ca. 4000m Höhe. Entfernt verwandt ist diese Pflanze mit der uns bekannten Sellerie. In den wilden Hochebenen der Anden, einer lebensfeindlichen und schroffen Gegend mit extremen klimatischen Bedingungen, wächst Maca schon seit Urzeiten. Für die Indios ist Maca ein uraltes Nahrungs- und auch Heilmittel. Schon in der Päinkakultur wurde Maca angebaut und kultiviert. Bereits um 1600 vor Christus wurde sie in der Hochebene der zentralperuanischen Aden kultiviert. Bereits im 16. Jahrhundert transportierten die spanischen Eroberer diese Wurzel mit Schiffen nach Europa. Maca galt für die damaligen Kolonialherren als so wertvoll, dass sie diese als reguläres Zahlungsmittel anerkannten. Es war damals die Pflanze mit dem höchsten Nährwert. Sie gilt noch heute in dieser armen Gebirgsregion als bedeutende Einnahmequelle und wertvolles Lebensmittel. Verabreicht wurde sie seit jeher zur allgemeinen körperlichen Kräftigung, aber auch als Aphrodisiakum. Die Hochlandindios, tauschten die Macawurzel gegen Bohnen, Mais, Getreide oder Zucker aus der Ebene.
Die wiederentdeckte Maca Wurzel
Mit dem Einzug der Moderne ging das wertvolle Wissen um die Macapflanze verloren, neue Nahrungsmittel schienen sie überflüssig gemacht zu haben. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es in ganz Peru nur mehr knapp 50 Hektar Anbaufläche.
Einen richtigen „Hype“ hat die Pflanze im Internet ausgelöst, wo die wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen meist wenig dargestellt werden. Mittlerweile ist die Pflanze derart begehrt, dass ein US-Unternehmen versucht hat, ein Patent darauf durchzusetzen und es so der Verwendung und Vermarktung der indianischen Bevölkerung zu entziehen. Seitdem weltweit die Nachfrage steigt, bauen die Bauern im Hochland von Peru um Junin wieder vermehrt Maca an. Etwa 2500 Hektar sind es mittlerweile – Tendenz steigend.
Die Maca Pflanze – Lepidium peruvianum
Die Maca Root (Wurzel) wächst unter dem Boden Südamerikas (Peru) und wird etwa 20 cm lang. Der oberirdische Teil der Pflanze bildet mit ihren krausen, stark zerklüfteten Blättern die Form einer Rosette, die mehr in die Breite, als in die Höhe wächst. Die Wurzelknollen mit Färbungen von Weiss bis Schwarz, wobei Gelb die häufigste Farbe ist, können einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern haben. Diese Knollen können frisch verzehrt oder durch Trocknung haltbar gemacht und zu Pulver verrieben eingenommen werden.
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(Quelle: Dolinschek und Baltin, Maca – Die heilige Pflanze der Inkas, Verlagshaus der Ärzte Wien, S. 8, 10, 12, 18)










